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Markt- und Ernteberichte - Edition Anfang Dezember 2017 Mittwoch 31 Januar 2018

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Die Mindererträge bei den Frühjahrs- und frühen Sommerernten von 2017 wurden volumenmäßig teilweise durch normale Ernteergebnisse in der zweiten Jahreshälfte aufgefangen. „Back to normal“ können wir also sagen. Die Herbstregenfälle erschienen äußerst willkommen, um die drohenden schlechten Ernteergebnisse von Herbst- und Wintergemüse zu verhindern.

  • Lauch, verschiedene Kohlsorten und Rosenkohl konnten in ausreichender Menge und Qualität geerntet werden. Lediglich beim Rosenkohl wird der Anteil kleinerer Kaliber höchstwahrscheinlich geringer als erwartet ausfallen. Die verfügbaren großen Kaliber hingegen werden in etwas größerer Menge verfügbar sein.
  • Schwarzwurzeln werden im Dezember und Januar geerntet. Die Qualität und Erträge entsprechen den Erwartungen.
  • Die meisten südeuropäischen Kulturen sind ordnungsgemäß verlaufen. Nur die Winterernten von Brokkoli verspäten sich aufgrund der anhaltenden Frosttemperaturen. Dadurch hinkt die Bevorratung sowohl für den Frischgemüsemarkt als auch für die Tiefkühlindustrie hinterher. Das ist vor allem in der Jahresendperiode ein Rückschlag.
  • Alle Biogemüsekulturen sind nach Plan verlaufen. 2018 und 2019 werden die verfügbaren Flächen für den Bioanbau zusätzlich ausgeweitet.
  • Beim globalen Obstmarkt stellt sich die Lage hingegen vollkommen anders dar. Äpfel, Kirschen, Pflaumen und rote Johannisbeeren sind nicht in ausreichender Menge verfügbar. Rhabarber ist knapp und teuer. Himbeeren und Erdbeeren bleiben unverändert auf einem hohen Preisniveau.
  • Die Kräuterernten von 2017 können als normal bezeichnet werden. Qualität und Menge sind zufriedenstellend. Auch für 2018 planen wir eine zusätzliche Erweiterung der Anbau- und Produktionskapazitäten.

Der stabile europäische Markt verzeichnet weiterhin Zuwachs.

Konventionelles Gemüse bleibt ein wichtiges Segment, und vor allem bei Gemüsemischungen ist ein jährliches Wachstum festzustellen. Außerdem stellen wir im Biobereich einen weiter wachsenden Absatzmarkt in allen Segmenten fest und sehen eine steigende Nachfrage nach praktischen vegetarischen Alternativen: Gemüsesnacks, Grillgemüse, frittiertes Gemüse. Ardo hat in den letzten Jahren erheblich in Innovation investiert und kann perfekt auf den Trend von Komfort und Gesundheit eingehen.
Auch an den nicht europäischen Märkten geht es geschäftig zu, und die Absatzzahlen sind im Aufwind. Neben dem traditionellen Absatz von konventionellem Tiefkühlgemüse steigt auch die Nachfrage nach Biogemüse und Convenience-Produkten exponentiell an. Auch hier hat Ardo bereits seit Jahren die erforderlichen Investitionen vorgesehen, um den spezifischen Anforderungen der neuen Märkte gerecht werden zu können. So sind neben Investitionen in den Anbau und die Produktion auch Neuerungen bei komplexen Verpackungsformen erfolgt. Ohne Zweifel können diese neuen Systeme auch universell auf Inlandsmärkten weiter ausgebaut werden. Die Suche nach Möglichkeiten mit Tiefkühlgemüse bleibt die anhaltende Herausforderung für Ardo - sei es in verschiedensten Anwendungen, auf unterschiedlichen Märkten und in jeglicher Verpackungsform. Dieser Herausforderung stellen wir uns gerne!

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