Ardo

Ernteberichte - Ausgabe 30/04/2019 Dienstag 04 Juni 2019

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Nachdem die Ernte von Gemüse wie Rosenkohl, Karotten, Schwarzwurzeln und Lauch aus der Saison 2018 abgeschlossen war, haben zwischenzeitlich die ersten Produktionen und Ernten der neuen Saison begonnen. Spinat war als Erster an der Reihe. Winterspinat ist in diesem Jahr von sehr guter Qualität, ab Mai werden dagegen größere Mengen an Frühlingsspinat produziert. In Südeuropa (Portugal, Spanien und Südfrankreich) hat auch die Produktion der ersten Erbsen begonnen.

Im April waren wir bereits Zeugen der ersten launischen Witterungsbedingungen der neuen Saison. Kälte in Südeuropa und Hitze und Trockenheit in Nordeuropa; in Dänemark sogar Sandstürme aufgrund der ausgetrockneten Felder. Hoffentlich ist das kein Zeichen eines launenhaften Wetters, das Wachstum und Produktion behindert — was in den letzten Jahren immer bereits wiederholt zu ziemlich niedrigen Tiefkühlvorräten in Europa geführt hat.
Geringere Erträge im letzten Jahr in Verbindung mit einer stetig steigenden Nachfrage durch neue Märkte und Innovationen sorgen dafür, dass unsere Produktions- und Lieferkettenabteilungen vor zahlreichen Herausforderungen stehen.

Ardo antizipiert Schwankungen durch eine internationale Verteilung der Anbaugebiete in Portugal, Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark und Österreich. Diese Strategie garantiert bei jeder Ernte eine konstante Qualität und Quantität.

MARKTBERICHTE

Weltweit sehen wir einen klaren Trend zum vegetarischen und veganen Konsum. Dieser sich verändernde Lebensstil trägt zum Verzehr größerer Mengen an Obst und Gemüse bei.

Damit in Zusammenhang steht, dass sich die steigende Nachfrage nach biologisch angebautem Obst, Gemüse und Kräutern unvermindert fortsetzt. Auch in diesem Jahr hat Ardo die ökologischen Anbauflächen erheblich erweitert, indem bestehende und neue Erzeuger angesprochen wurden, um den Schritt in Richtung ökologischen Anbau zu setzen. Derzeit besteht ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, das zweifellos noch einige Jahre anhalten wird. Denn für eine vollständige Umstellung vom konventionellen zum ökologischen Landbau rechnen wir mit 3 bis 5 Jahren.

Aus einer kürzlich von MarketsAndMarkets durchgeführten Studie geht hervor, dass Europa nach wie vor der weltweit größte Verbraucher und Exporteur von Tiefkühlgemüse ist, gefolgt von Nordamerika und Asien. Die Tatsache, dass Europa diesen Platz eingenommen hat, ist zweifellos der Einführung strenger Anbau- und Produktionsprozesse zu verdanken, was eine Strategie für faire Qualität ist, die das Image von europäischem Gemüse stärkt.

Damit wurde der Grundstein einer nachhaltigen Zukunft für den Verkauf von pflanzlichen Lebensmitteln aus Europa gesetzt.

 

 

Ausgabe: 30/04/2019.

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